Ergebnisse Umfrage zu Corona-Prüfungssituation

Die Ergebnisse unserer Umfrage bzgl. Prüfungen in der Corona-Zeit kannst du hier downloaden.

Ergebnisse Fachschaftsumfrage zum Wintersemester 2020/21

Hier könnt ihr euch die Ergebnisse unserer Fachschaftsumfrage zum kommenden Wintersemester 2020/21 durchlesen. Wir haben die Fachschaften gefragt, was sie sich für das nächste "Corona-Semester" wünschen, was dringend verbessert werden muss, welche Kurse im kommenden Semester in Präsenz stattfinden sollten und was sie von dem Circular des Rektorats bzgl. des kommenden Semesters halten.  

Uni Köln führt Freiversuche ein

 Endlich können wir auch an der Uni Köln verkünden, dass die Freiversuchsregelung vom Rektorat eingeführt wurde. Das bedeutet: Eine nicht-bestandene Prüfung im laufenden Sommersemester 2020 gilt als nicht unternommen.

Gemeinsam mit den Fakultäts- und Fachschaftsräten der anderen Fakultäten hatten wir hierzu eine Stellungnahme an das Rektorat geschickt. Diese Stellungnahme könnt ihr hier einsehen und herunterladen. 
Darüber hinaus haben wir jedoch auch die Ermöglichung des Solidarsemesters gefordert. Hier fehlen leider noch die Zugeständnisse des Rektorats.  

Ergebnisse Umfrage zur Online Lehre

Im Zeitraum vom 29.04. bis zum 14.05.20 haben wir eine Umfrage bezüglich der bisherigen Online-Lehre gestartet, an der 584 Studierende teilgenommen haben. Vielen Dank schonmal für die Teilnahme und das Weiterleiten!
Die ausführlichen Ergebnisse könnt ihr hier downloaden. Im Folgenden haben wir euch die wichtigsten Informationen zusammengefasst:

Technisches Equipment und Technikprobleme
Technisches Equipment zur erfolgreichen Teilnahme ist nach der Umfrage ausreichend bei den Studierenden vorhanden. Natürlich müssen wir auch die 2% beachten, welche angegeben haben, dass ihr Equipment nicht ausreichend ist. Größere Probleme stellen jedoch instabile Internetverbindungen, die ILIAS-Überlastung zu Stoßzeiten sowie teilweise schlechte Video- und Audioqualität dar.

Online-Lehrformate und ihre Beliebtheit
Wir haben gefragt, welche Lehrformate in euren Vorlesungen sowie euren Seminaren am häufigsten genutzt werden. In Vorlesungen werden hauptsächlich Zoom-Meetings sowie PowerPoint mit Tonspur genutzt – außerdem kommen, aber weitaus seltener Videoaufzeichnungen, unkommentierte PowerPoints und Literatur zum Einsatz. Seminare hingegen finden zu fast 40% in Form von Zoom-Meetings statt. Weitere, häufig genutzt Formate sind hier außerdem Literatur und PowerPoint mit Tonspur.
Besonders beliebt bei Studierenden sind die Lehrformate Zoom-Meeting und PowerPoint mit Tonspur. Ersteres bewerteten 80% als gute Lehrformen, zweiteres 59%. Weniger gut kommen Kurse an, die nur im Selbststudium anhand von Literatur, Literatur + Chat oder PowerPoints stattfinden.
Um von einem guten Online-Lehrformat zu sprechen, müssen folgende Merkmale erfüllt sein: auditiver und visueller Medieneinsatz, Raum für Nachfragen/Austausch, gute Strukturierung, Transparenz bzgl. der Leistungsanforderungen und wenigstens ab und zu ein Zoom-Meeting, damit nicht nur reines Selbststudium stattfindet.

Zunahme des Workloads
35% der Befragten geben an, der Workload sei in diesem Semester zu hoch, 44% betiteln ihn als hoch. Grundsätzlich wird die Wahrnehmung einer Zunahme der Studienleistungen hervorgehoben. Gründe dafür seien, dass Erfahrungen mit dem Aufwand der neuen Lehrformate fehlen, mehr Input in gleicher Zeit geschafft werde, da außer bei Zoom-Meetings keine authentische Vortrags-/Gesprächssituation herrsche, Beweise für die Teilnahme gefordert werden, mehr Zeit für die Organisation und Strukturierung anfällt, ein Ausgleich im Alltag fehlt, da soziale Kontakte und Freizeit auf das Mindeste beschränkt bleiben und die Freude am Studieren momentan stagniert, weil viele Aspekte des Studierendenlebens einfach wegfallen.

Anmerkungen und Vorschläge
Viele der Befragten haben Vorschläge gemacht, wie Online-Lehre verbessert werden könne. Zoom-Meetings sollten auf 60 Minuten begrenzt werden, die restliche Zeit könne im Selbststudium erarbeitet werden. Außerdem könnten Zoom-Meetings auch nur alle 2-3 Wochen stattfinden und ihren Fokus eher auf Klärung von Fragen und Diskussion ausrichten, während inhaltlicher Input im Selbststudium erarbeitet wird (Flipped Classroom Konzept). Zudem könnten Lehrende eine*n Studierende als Co-Host zur Führung einer Redeliste sowie zur Koordination des Chat- und Warteraums bestimmen. Zudem wird die Funktion des Infoboards auf ILIAS positiv hervorgehoben: Diese könne genutzt werden, um den Kurs gut zu strukturieren, da dort die aktuellen Informationen auftauchen. Zuletzt wird betont, dass das Freischalten der Kamera selbstverständlich nur auf freiwilliger Basis erfolgen sollte. 
 
Zusammengefasst sind die zentralen Probleme momentan: Strukturierung/Organisation, Zunahme des Workloads, hohe Bildschirmzeit, fehlender Austausch und ILIAS Überlastung. 
Bei Nachfragen und auch Problemen wendet euch gerne an uns! 

Öffnung der Bibliotheken

 Die großen Bibliotheken (USB, HWA, Heilpäd) sind wieder geöffnet - wenn auch mit einigen Einschränkungen. Kleinere Fachbereichsbibliotheken arbeiten noch an Konzepten, um ebenfalls so bald wie möglich eine Ausleihe zu ermöglichen.
Zu beachten ist, dass nur Ausleihe und Rückgabe geöffnet sind. Es ist momentan nicht möglich die Arbeitsplätze zu nutzen. Außerdem ist ein Mundschutz Pflicht.

Hauptbib: geöffnet montags bis freitags 9-18 Uhr, höchstens 50 Menschen gleichzeitig in der Bib.

Humanwissenschaftliche Abteilung: geöffnet montags bis freitags 11-15 Uhr sowie donnerstags 15-18 Uhr, höchstens 5 Menschen gleichzeitig.

Heilpädagogische Bib: geöffnet montags bis freitags 9-16:30 Uhr, höchstens 12 Personen gleichzeitig.

Klicke hier für weiterführende Informationen zur schrittweisen Bibliotheksöffnung.  

Corona-Informationen der Uni: Weiterführende Links

 Um auf den neusten Stand bezüglich der Entwicklungen an der Universität durch Corona zu bleiben, findet ihr auf folgenden Seiten Informationen: 

https://www.hf.uni-koeln.de/41012: Seite vom HumF-Dekanat zu Studium, Lehre und Prüfungen an der HumF während der Corona-Krise

https://portal.uni-koeln.de/coronavirus: Homepage der gesamten Universität zu Köln zur Corona-Krise

https://www.kstw.de/corona: Informationen des Kölner Studierendenwerks (bspw. zu Bafög, Studierendenwohnheimen) zur Corona-Situation

https://zfl.uni-koeln.de/: Informationen des Zentrums für Lehrer*innenbildung zur aktuellen Situation

Neuste Entwicklungen posten wir auf Facebook und hier auf unserer Website 

Lehrbetrieb an der HumF während der Corona-Krise

 Der Lehrbetrieb an der HumF beginnt einheitlich am 20.4. Es gilt: 

- am 20.04. beginnt der Lehrbetrieb als Kontaktzeit zwischen Studierenden und Lehrenden
- ab dem 06.04. kann durch Hochladen von Materialien auf ILIAS den Studierenden ein Selbststudium ermöglicht werden
- zwischen dem 06.04. und dem 20.04. läuft eine Art Vorbereitungsphase, in welcher beispielsweise der Online-Betrieb der Lehrveranstaltungen erprobt werden kann 

Auswertung der Umfrage „Lehre und Prüfungen zu Corona-Zeit“ 

In den vergangen Wochen hatten wir eine Umfrage gestartet um eure Bedürfnisse, Ideen und Sorgen in Bezug auf Lehre und Prüfungen in Zeiten des Coronavirus zu sammeln. Inzwischen haben wir die Antworten ausgewertet und an das Dekanat weitergeleitet, damit möglichst studierendenfreundliche Lösungen für die aktuelle Situation gefunden werden können. Im Folgenden fassen wir die wichtigsten Ergebnisse zusammen:
Es gibt zahlreiche Sorgen in Bezug auf Prüfungsdurchführungen, Informationen seien oftmals verzögert weitergegeben worden. Zwar wird die Website der Universität zu Corona grundsätzlich positiv wahrgenommen, jedoch ist in vielen Angelegenheiten noch große Unsicherheit verbreitet. Des Weiteren muss sichergestellt werden, dass sich nicht zu viele Prüfungen in kurzer Zeit häufen und sich ggf. geänderte Prüfungsformen nicht zum Nachteil der Studierenden auswirken.
Außerdem wurden zahlreiche Sorgen bzgl. Prüfungsleistungen im SoSe 20 geäußert: So sei beispielsweise der BA/MA-Abschluss gefährdet, da nicht angemessen an den Abschlussarbeiten gearbeitet werden kann. Zudem bestehen Sorgen in Bezug auf die digitale Lehre, denn es sei kaum möglich einen ähnlichen Raum für Austausch und Fragen zu bieten, wie dies in der Präsenzlehre der Fall ist.
Daran schließen auch weitere zahlreiche Bedenken an:
So stehen Studierenden und Dozierenden unterschiedliche technische Voraussetzungen zur Verfügung: Probleme resultieren z.B aus einer schlechten WLAN-Verbindung, fehlendem technischen Gerät, ungenügenden Vorkenntnissen zu IT usw.
Doch auch die Chancen der digitalen Umstellung würden erwähnt, etwa mehr Unabhängigkeit und mehr Zeit durch weniger Pendeln. Es wurde anregt, dass die hochgeladenen Medien dauerhaft bzw. länger zur Verfügung stehen und das virtuelle Lehrräume eingerichtet werden, in denen Studierende ihre Fragen formulieren und sich austauschen können (z. B. Über GoogleDocs, Ilias usw.).
Speziell zu Seminaren besteht die Sorge, dass Interaktionen, Diskussionen und Gruppenarbeiten zugunsten frontaler Lehrformate abnehmen. Außerdem sei die Konzentration zuhause schlechter und es bestehe eine größere Hemmschwelle Fragen zu stellen und aktiv mitzuarbeiten. Studienleistungen dürften durch Online-Lehre zudem nicht zeitintensiver werden. Außerdem könnten mehr Seminarplätze vergeben werden, da die Raumkapazitäten nicht gleichermaßen berücksichtigt werden müssen. Gewünscht werden sich feste, wöchentliche digitale Sprechstunden.
Abseits von regulären Vorlesungen und Seminaren stehen sonstige Kurse wie Übungen, Sprachkurse und Praxiskurse vor weiteren Herausforderungen: Dies betrifft vor allem Studiengänge wie Kunst, Musik, Ästhetische Erziehung, Psychologie (ExPra) und Gebärdensprache. Neben dem benötigten technischen Equipment sind hier auch Absprachen und individuelles Feedback komplizierter.
Insbesondere in Bezug auf den Datenschutz wurden vielfältige Bedenken geäußert. Dies haben wir bereits an das Dekanat herangetragen und werden wir weiterhin verfolgen.
Erfreulicherweise wurde die Kommunikation mit der Uni überwiegend als gut bewertet.
Auch wir versuchen aktuelle Informationen möglichst schnell weiterzuleiten:
Infos der Uni findet z.B. hier https://portal.uni-koeln.de/coronavirus ,
die Humanwissenschaftliche Fakultät informiert hier: https://www.hf.uni-koeln.de/41012
Der Forderung eines Nicht-Semesters (www.Nichtsemester.de) wurde seitens der Landesregierungen bisher nicht nachgekommen. Das Wintersemester 20/21 soll jedoch erst am 01.11. beginnen.
Angesichts der aktuellen Situation muss berücksichtigt werden, dass bei einigen Studierenden das Studium im Sommersemester nicht an erster Stelle stehen kann, sei es durch Ängste in Bezug auf finanzielle Notlagen, durch eigene Erkrankungen oder Erkrankungen von Angehörigen. 
Wir setzen uns dafür ein, dass keine Nachteile für Studierende entstehen und versuchen eure Anregungen möglichst gut einzubringen. Vielen Dank für eure Beteiligung an der Umfrage! Die komplette Auswertung könnt ihr bei uns per Email erfragen.