Der bilaterale Kontrakt als gesellschaftliches Fundament: Überlegungen zum Bitcoin


Datum: 30.04.2021, 18 Uhr
Ort: https://us02web.zoom.us/j/88536143400?pwd=VnV5anN6aC84elNsRWVYN1BaMEI4QT09

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Die Höhenflüge des Bitcoin-Kurses sind seit einigen Jahren immer wieder für eine Schlagzeile gut. Was Bitcoins sind, scheint aber unter Skeptikern wie Enthusiasten oft reichlich unklar. Dieser Vortrag möchte ein wenig Licht ins Dunkel bringen, indem er auf die Anfänge dieser ersten, erfolgreichen Kryptowährung schaut und auf den ideologisch-weltanschaulichen Kontext, aus dem sie entsprungen ist. Dabei lautet die These, dass mit Bitcoin ein politisches Ziel verfolgt wurde. Er war konzipiert als ein Instrument, um mächtige Institutionen wie internationale Banken und vor allem Staaten zu schwächen oder am besten gleich ganz abzuschaffen. An ihre Stelle sollen Verträge zwischen "freien" Individuen treten.


Feiern in Krisenzeiten? Legitimes Bedürfnis oder egoistisches Vergnügen


Datum: 11.04.2021, 15 Uhr
Ort: https://us02web.zoom.us/j/85006265336?pwd=Rmg3eWpWeG1wREF5V2JMd3p4SHE4dz09

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Die Corona Pandemie hat uns in vielen verschiedenen Bereichen auf bestimmte Missstände und Ungerechtigkeiten aufmerksam gemacht und generelle Entwicklungen, sowohl des Kapitalismus, als auch die der staatlichen Überwachungstechniken, beschleunigt. Im Phänomen des 'Feierns' in Gesellschaften des Globalen Nordens - auch hier in Deutschland - laufen einige dieser Entwicklungslinien zusammen, die durch Corona nicht ausgelöst, aber in ihrer Intensität verstärkt wurden Daher wollen wir das Feiern in diesem Workshop als Analysepunkt nutzen, um bereits vorhandene Tendenzen in deren politisierten Umgangsweise unserer Gesellschaft zu verdeutlichen Hierfür diskutieren wir, inwieweit das Phänomen Feiern einen spezifischen Komplex an Bedürfnissen befriedigt und was in Konsequenz die Anerkennung des Feierns als Bedürfnis zur Folge hätte. Dem gegenübergestellt, schauen wir auf die stattfindenden Praktiken der Repression von Feiern, dem die tatsächliche Ab erkennung von Feiern als Bedürfnis zugrundeliegt und decken so auf, wie aktuelle auch damit verknüpfte gesamtgesellschaftliche Entwicklungen eine daraus resultierende Zukunftsprognose nahelegen. Da wir Vortragenden die starke Überzeugung vertreten, dass eine alleinige Problemanalyse der Gegenwart bloß handlungsunfähige Subjekte hervorbringt, die die Machenschaften der Geschichte als Abfolge von determinierten Herrschaftsstrukturen erfahren, denen 'man' sich zu unterwerfen hätte, ist uns die Schaffung eines Raumes zum Austausch über utopische Vorstellungen sehr wichtig Daher schließen wir am Ende unseres Workshops mit einer offenen lösungsorientierten Suche nach Möglichkeiten des verantwortungsvollen Feierns in unseren nicht nur heutigen oder früheren, sondern auch zukünftigen krisenhaften Zeiten. Hierbei wollen wir Euch darin bestärken, auch über das Thema des Feierns hinausreichend, Eure begehrenswerten (aber auch nicht wünschenswerten) Utopien zu entwickeln, abzugleichen, zu kritisieren und schließlich mit einem bestärkten solidarischen Gefühl in der Welt weiter voranzuschreitenWir freuen uns sehr, wenn ihr uns mit Eurer eigenen Perspektive auf die Thematik bereichern würdet und sind schon sehr gespannt auf die entstehenden Diskussionen!